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 Der Marktplatz

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Lacy
Bewohner Bombalurians
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BeitragThema: Der Marktplatz   Fr Jun 10, 2011 4:06 am

Der Marktplatz von Saato ist aus weiß/blauem Pflasterstein.
In der Mitte steht ein großer Springbrunnen. Von ihm gehen viele breite Seitensraßen sternförmig ab, die sich dann weiter verzweigen.
Am Markttag stehen die vielen Stände kreuz und quer auf dem Platz verstreut.

Lacys Handgelenke schmerzten. Sie war schon seit einiegen Tagen mit diesen alten Seilen gefesselt die ihr die Haut aufscheuerten.
Sie schluckte schwer. Lacy hatte in der letzten Zeit so viel geweint das sie keine Tränen mehr hatte und ihr Kopf weh tat. Doch dieser Zustand rückte in den Hintergrund angesichts dessen was ihr bevor stand.
Sie stand an der Spitze einer Schlange 6 anderer gefesselten Wesen, hinter einem Vorhang, den ihre Entführer hinter eine Art Bühne aufgestellt hatten, so das die Reichen Menschen davor nicht die ganze 'Wahre' aufeinmal sahen.
Im Moment war ein Mann im mittleren Alter da draußen, zusammen mit dem Anführer der Sklavenhändler und wurde versteigert.
Sie ließ ihre sonst so flauschigen Fuchsohren hängen und schaute zu Boden. Sie hatte so sehr gehofft das sie gerettet werden würden ... von irgendwem ...
Ihre Aufpasser gingen hinter ihnen auf und ab und warfen gespannte Blicke in die Menge der Bietenden.
Lacy hörte wie der Mann draußen seinen dicken Stab auf die niedrige Holzbühne knallen ließ, das Zeichen zum Verkauf.
Sie hörte wie der Sklave von der Bühne gezerrt wurde.
Nun war sie an der Reihe. Sie sah auf als der Vorhang beiseite gezogen wurde und der Schatten des Anführers auf sie viel.
Sie zuckte zusammen und machte unweigerlich einen Schritt zurück, ehe er sie grob am Oberarm pckte und auf die Bühne zerrte.
Hinter ihr viel der Vorhang wieder und verbarg die schöne Frau, die ganz offensichtlich eine Elfe war, vor den Blicken der Kunden, ... welche nach ihr an der Reihe sein würde.

Sie stand da, den Kopf gesenkt, den Blick auf die hellen Holzdielen gerichtet und wagte nicht in die Gesichter der Menschen zu sehen, die gleich über sie richten würden, wie über ein Mastschwein.
Sie hörte die Worte des Sklavenhändlers nicht mit denen er sie anpries ... und auch die ersten Gebote gingen über sie hinweg als wäre sie garnicht hier.
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Belaryus van Florish
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Mo Jun 13, 2011 12:35 am


Ein Bein über das andere geschlagen saß Belaryus auf einem Stuhl in der mittleren Reihe und sah nur mit unregelmäßigen Blicken zur Bühne. Ein gewisses Desinteresse baute sich in ihm auf, den bisher waren die angeboten Wesen nicht besonders außergewöhnlich gewesen und hatten ihn in keinster Weise begeistert. Einen graublauen Fächer in der Hand ruhend, dessen Enden mit schönem Spitz verziert waren, stütze sich Belaryus mit einem Ellenbogen auf der gepolsterten Stuhllehne ab und stieß hörbar Luft aus. Es hatte vielleicht ein oder zwei Stunden gedauert, bis sie mit der Kutsche von Planis bis hier her gekommen waren, doch war die Fahrt ermüdent und langweilig gewesen. Selbst der Leibdiener des Jungen hatte da nicht dauerhaft für Unterhaltun sorgen können und zuletzt hatte sich Belaryus damit zufrieden gegeben, die vorbei ziehende Landschaft anzublicken, was wohl spektakulärer klang, als es gewesen war. Ein Brief, versehen mit einem Siegel zweier Kronen, hatte ihn dazu verleitet sich auf die lange Reise hierher zu begeben. Belaryus kannte die richtigen Leute und hatte genug Geld, um auf solche Autkionen gebeten zu werden, was ihn durchaus ansprach. Nicht selten war es, dass er anschauliche Geschöpfe zu sehen bekam und es war unterhaltsam anzusehen, wie diese ihre Besitzer wechselten. Der Ausdruck völliger Leere und Trauer, diese Verletztheit, wenn sie Blicke in die Menge warfen oder einfach nur auf den Boden unter ihren Füßen starrten, das alles hatte einen gewissen Unterhaltungswert. Wahrscheinlich verfügte Belaryus über genug Geld, um die meisten Anwesenden hier zu übertreffen, die nur hier waren, um sich neue Diener und Dienerinnen zu beschaffen und sie zu absoluten Gehorsam zu dressieren. Mit kurzen, zügigen Bewegungen ließ Belaryus den Fächer nach oben und unten gleiten, sodass er sich etwas Luft zu fächelte. Neben ihm sitzend, die Hände auf dem Schoß ruhend, den Rücken gerade saß sein Leibdiener. Er war wohl von allen Angestellten das Lieblingsstück Belaryus und begleitete ihn überall hin, wo auch immer er hinging. Er war ein Dunkelelf mittleren Alters, groß, das schwarze Haare locker nach hinten gekämmt, doch hingen ihm einige einzelne Strähnen ins Gesicht. Über dem normalen Frack, welchen er stets trug, hatte er zu dieser Zeit noch einen Reisemantel gezogen und saß nun schweigsam neben seinem Herren. Kurz hatte Belaryus ihn betrachtet, doch wurde seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Ein neuer Sklave wurde auf die Bühne geführt und schlagartig waren die Gebote in die Höhe gegangen. Mit angehobenen Augenbrauen musterte der Blonde das Fuchsmädchen und hörte gespannt zu, wie ein Mann aus einer der hinteren Reihen das bisher höchste Gebot in den Raum warf. Als keine weiteren Preise mehr gesprochen wurden und der Händler auf der Bühne schon den Stock hob, um dem alten Mann zu erklären, dass er dieses Mädchen soeben erworben hatte, lehnte sich Belaryus zu seinem Diener. ,,Diese da.", meinte er und sofort warf der Dunkelelf ein weitaus höheres Gebot ein, sodass sich auf den Lippen des Händlers auf der Bühne ein breites Lächeln ausbreitete. Der Stock sauste zu Boden und repräsentierte mit einem lauten Knall das Verkauftzeichen, während das Fuchsmädchen von zwei Männern wieder hinter die Bühne gezerrt wurde und das nächste Stück, eine Elfe, auf die Bühne gebracht wurde. Während weiter geboten wurde erhob sich Belaryus und schritt durch die Stuhlreihe, sodass die Sitzenden entweder ihre Beine anziehen oder um ihm Platz zu machen sich erheben mussten. Ein Raunen ging durch die Reihen der Leute, die nicht mit bieten beschäftigt waren und als der junge Florish samt Diener im Mittelgang angekommen war schritt er zielsicher zu einem Gang, der hinter die Bühne führte. Es war nicht das erste mal, dass er hier etwas gekauft hatte und so war er sich vollstens bewusst, wo und wie er sich sein erworbenes Stück abholen konnte.

Hinter der Bühne angekommen erwartete ihn bereits ein Mann, der das Fuchsmädchen an einem Strick in der Hand hielt und ihn mit einem freundlichen Ausdruck auf dem Gesicht begrüßte. Als der Preis genannt wurde machte Belaryus lediglich eine kurze Handbewegung, um seinem Diener ein Zeichen zu geben, dass er bezahlen sollte. Dieser zahlte den genannten Betrag und nahm das Ende des Strickes entgegen, an den die junge Momji gefesselt war. Der Mann, der zu den Sklavenhändlern gehört, schritt weg und verschwand hinter einem Vorhang wieder bei den anderen Angebotenen und so wurde Belaryus mit seinem erworbenen Stück alleine gelassen. Erst jetzt betrachtete er das junge Mädchen sorgfälltig, welches er nur wegen der hohen Gebote erkauft hatte. ,,Ist sie nicht süß?", fragte er den Dunkelelf und hackte sich bei dessen Arm ein, um sich etwas an ihn zu schmiegen. Dieser tat das gewohnt kindliche Verhalten seines Herren ohne eine Gesichtsregung ab und nickte, um ihm zuzustimmen. ,,Gewiss.", meinte er mit seiner wohl klingenden Stimme und hielt den Strick in Händen, um dem jungen Mädchen keine Gelegenheit zu bieten zu entkommen. Wieder von seinem Diener ablassend machte Belaryus einen Schritt auf das Mädchen zu und musterte interessiert ihr Gesicht. Zufrieden mit seinem Kauf verzweigte er seine Finger ineinander, während ein selbstherrliches Lächeln seine blassen Lippen zierte. ,,Ich denke, sie wird sich gut machen, nicht? Ich will, dass sie zuhause eingekleidet wird.", meinte er und neigte seinen Kopf leicht zu dem Dunkelelf, der gehorsam nickte. ,,Mein Name ist Belaryus Lethiel van Florish, rede mich mir Herr an. Du wirst ab heute mein Eigentum sein.", fügte er, diesmal an das junge Mädchen gewannt, hinzu. Absolut fasziniert wannte er seine Augen zu den Fuchsohren, die flauschig und weich wirkten. Ein wirklich gutes Stück! ~ und so unversehrt!, dachte er, während er weiterhin zufrieden mit sich selbst seinen Kauf betrachtete und mit dem Fächer auf seine rechte Wange tippte.
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Lacy
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Mo Jun 13, 2011 3:21 am

Lucy ließ die ganze Prozedue über sich ergehen ohne auch nur einmal den Kopf zu heben.
Sie sah nochnicht einmal auf, als ihr Käufer feststand.
Sie wurde hinter die Bühne geführt und ihr Eigentümer kam wenige Minuten später hinzu.
Lacy hob langsam den Kopf als er sie ansprach, dann sah sie zu dem Dunkelelfen ... sie schluckte trocken und ließ ihre dreckverkrusteten Fuchsohren noch etwas mehr hängen.
Sagen tat sie jedoch nichts, aus Angst ein Schluchtzer könnte ihr entweichen.
Sie war nicht gerettet worden ... aber war es denn nicht immer so? Die Guten mussten doch gewinnen ... oder nicht
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Belaryus van Florish
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Mo Jun 13, 2011 5:10 am

Etwas enttäuscht blickte Belaryus sie an. ,,Sie sagt ja garnichts!", stellte er fest und wannte seinen Blick zu seinem Diener, der jedoch nichts entgegnete. Er klappte mit einer schwungvollen Handbewegung den Fächer auf und begann erneut sich Luft zuzufächern. ,,Gut, vielleicht kommt das noch! Wir fahren wieder!", meinte er und drehte sich auf dem Absatz um, um zielsicher auf eine Tür zuzusteuern. Der Dunkelelf folgte ihm und zog mit sanfter Gewalt das Fuchsmädchen mit. Die quitschende Tür hinter sich zufallen hörend stand Belaryus nun mit seinen zwei Begleitern im Innenhof, der von den normalen Gassen abgegrenzt war. Einige Kutschen parkten hier und edel aussehde Pferde waren an einem Holzbalken angebunden. Diese nicht beachtend ging Belaryus zu einer großen, weißen Kutsche, die am Rande stand und öffnete die Tür. Ein Kutscher saß vorne auf und hielt die Zügel von vier Pferden, alle samt mit schwarzen, glänzenden Fell, in Händen und setze sich gerade hin, als er seinen Herren kommen sah. In dem geräumigen Sitzraum der Kutsche suchte sich Belaryus seinen gewohnten Sitzplatz am Fenster. Schwarze Vorhänge schützten die Innensitzenden vor Blicken beim Fahren und die Bänke waren mit weißen Kissen gepolstert. Schön gezierter Stuck war an den Innenwänden angebracht und verlieh dem Gefährt einen adeligen Flair. Nun endlich stieg auch der Dunkelelf ein und setze sich neben seinen Herren, Lacy wurde ohne zu fragen auf den Sitz gegenüber gesetzt. Eigentlich war es unüblich, dass die neuerworbenen Diener in der Kutsche mitfuhren, doch Belaryus gefiel es. Er wollte zuerst sehen, was er da gekauft hatte und es nicht einfach in einem Käfig auf der Gepäckablage der Kutsche transportieren. Er klopfte zweimal mit dem geschlossenen Fächer gegen die Wand der Kutsche, die sich kurz darauf in Bewegung setze. Sich an den Dunkelelf anlehnen betrachtete er weiterhin zufrieden Lacy. ,,Wir müssen sie waschen, aber ich denke, dann wird sie sich sehen lassen! Sie hat so schöne Ohren, nicht?", meinte er freudig und konnte es kaum abwarten, sie zuhause mit anderer Kleidung und sauber zu betrachten.
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Lacy
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Di Jun 14, 2011 9:19 pm

Lacy starrte auf ihre Hände, die auf ihren Kniehen ruhten.
Das sanfte schaukeln der Kutsche ließ ihr silbernes Medaillon (das kostbarste was sie besaß) das sie um den Hals an einer langen Kette tug leicht mitschwingen.
Sie hob rasch die Hand und hielt es fest. Es hatte ihr in den letzten Wochen inmmer Mut gespendet wenn sie dachte, alles wäre verloren ... dann hatte sie immer Julz vor sich gesehen, von der sie diese alte Kette geschenkt bekommen hatte und die sie als Rudelmitglied ausweis.
Doch nun war alle Hoffnung dahin, sie konnte nicht fliehen oder darauf hoffen gerettet zu werden.
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Belaryus van Florish
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BeitragThema: Re: Der Marktplatz   Mi Jun 15, 2011 3:55 am

Glücklich summend wannte Belaryus seinen Blick von Lacy ab, die durch ihre Schweigsamkeit an Unterhaltungswert verloren hatte, und richtete seinen Kopf zu seinem Diener, welcher neben ihm sitzend mit zwei Fingern die Vorhänge der Kutsche etwas zur Seite geschoben hatte, um kurz nach außen zu schauen. Die Leute, die auf den Straßen der Hafenstadt unterwegs waren, wannten sich nach der Kutsche um und blieben fasziniert stehen. ,,Wir werden bald da sein, nicht?", fragte Belaryus an den Dunkelelf gewannt, welcher die Vorhänge wieder zurück gleiten ließ. ,,Sofern es keine Komplikationen geben wird, mein Herr.", meinte er und sah nun zu Lacy und betrachtete diese aufmerksam. ,,Perfekt!", meinte Belaryus entzückt und schmeigte sich noch etwas mehr an den Dunkelelf.

Lacy &' Belaryus tbc.: Planis/ das Anwesen der Florishs (nach ca. einstündiger Fahrt)
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